Türen auf wenn Nikolaus & Krampus kommen

Darum geht es der Landjugend Moosdorf beim Gang durch die Gemeinde: dass man ihnen Einlass gewährt und alle dabei ihren Spaß haben. Aber was erwartet die Familie, wenn man die Türe aufmacht? Josef Gerauer hat es wie viele Moosdorfer gewagt.Und wir erklären euch, wie ihr den Besuch sicherstellt.

nikolaus-infoGerade für viele Familien die neu nach Moosdorf gekommen sind und die auch mit dem Brauch nicht so vertraut sind, kann es schon mal eine Schrecksekunde sein, wenn es nachmittags am 5.oder 6.12. an der Türe läutet und da draußen einige Gestalten stehen, die nicht ausnahmslos als „hübsch“ zu bezeichnen sind. Dabei ist es ein alter Brauch in unserer Region – darum hat auch dieses Jahr die Landjugend die Tradition dieses „Ganges durch die Gemeinde“ als Nikolaus und Krampus durchgeführt. Wer sicherstellen will, dass die eigene Familie besucht wird: am besten direkt Kontakt mit der Landjugend aufnehmen: Theresa Fuchs erreicht ihr zwischen dem 1. und dem 4.12. von 14 bis 17 Uhr unter (0680) 3240767.

Nikolaus-Besuch (1 von 1)

Text & Fotos: Josef Gerauer

Landjugend und Nikolaus – ein Erfolgsgespann!

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Am 5.und 6.Dez. waren Nikolaus und Krampus der Landjugend Moosdorf erfreulicherweise wieder unterwegs. Wo sie willkommen waren, wurden sie so erlebt:

Nikolo_Kramperl_2013_003_4kEin stattlicher, sanfter, schöner Nikolaus, begleitet zwar von grimmigen, aber nicht groben „wilden Gesellen“, die heftig rasseln und toben, sich ihm aber fügen. Wer Kinder gesehen hat, die ihre Nasen an Fensterscheiben plattdrücken, um an diesen geheimnisvollen Tagen Nikolo und Kramperl zu sehen, weiß, was fehlen würde, wenn sie nicht durch unsere Dörfer unterwegs wären.

Nikolo_Kramperl_2013_002_4kDer Landjugend sei Dank!  Ihr tragt damit einen alpenländischen Brauch in recht positiver Art weiter! Zudem ist der Brauch nahe der Wirklichkeit: Auch im Alltag haben wir’s doch nicht nur mit „Nikoläusen“ zu tun, da ist auch fallweise ein „Kramperl“ dabei! Also…

Josef Gerauer

Josef Gerauer ist unser Volksschuldirektor außer Dienst und bei den Moosdorfer Medien kümmert er sich ehrenamtlich um die Vereinsthemen.

2 Antworten

  1. Heike sagt:

    Als Zugezogene in Moosdorf kann ich nur bestätigen, dass der Brauch für mich und meine Kinder (der Mann wusste was kommt)neu war.

    Beim ersten Mal waren wir noch ein wenig zurückhaltend, haben mit einem Schnapserl angestoßen…

    Im nächsten Jahr (2012) haben wir ein paar Kekse bereitgestellt, ebenso eine Speckjause und natürlich ein paar Schnapserl 😉

    Die Freude dieses Jahr war besonders groß und so habe ich gleich einen der Kramperl stürmisch umarmt, in der Annahme es wäre mein Nachbar. Als wir dann wieder beim Schnaps angekommen waren und die Masken abgenommen wurden, habe ich den Irrtum bemerkt. Das Kostüm war ähnlich, den jungen Burschen kannte ich nicht.
    Ich hoffe ich habe den/die Kramperl nicht verschreckt und sie kommen auch 2014 wieder zu uns… zu Speck, Keks und Schnaps, wir freuen uns schon darauf!!!

    • Moosdorf Live sagt:

      Also Heike, ich denke: alleine so nett wie Du die Geschichte schon erzählst und wenn man weiß, wie gut Du in der Küchen zaubern kannst: die Kramperl kommen bestimmt wieder 😉 Und natürlich würden sie sich freuen, wenn alle Familien so offen mit diesem Brauch umgehen würden wie ihr. Es muss ja nicht immer gleich Speck, Schnaps und Umarmung sein. Aber Türe aufmachen ist schon der erste Schritt! Danke an Dich und Deine Familie für den Mut, das mal als „Neue“ in Moosdorf probiert zu haben.

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