Das war ein Osterwunsch – aber ist immer noch ein Krimitipp

Wir wissen nicht, ob der Osterwunsch von Josef Gerauer in Erfüllung gegangen ist. Denn eigentlich wollten wir diesen Krimi-Lesetipp schon zu Ostern veröffentlichen. Aber dann ging es – wie ihr wisst – drunter und rüber in Sachen Ausfahrt aus dem Bezirk. Und dann hatten wir zwei Wochen Zwangspause wegen Arbeit bei uns. Darum reichen wir den Lesetipp von Josef jetzt nach. Und hoffen der Osterhase wusste trotzdem Bescheid und er konnte den nächsten Killer jagen. Im Wien kurz nach Ende des ersten Weltkrieges. Lest selbst…

Text / Foto: Josef Gerauer

Ein Fall für August Emmerich von Alex Beer. Ein Buch-Tipp. (Ob der Osterhase vielleicht die nächste Folge bringt?)

Die österreichische Schriftstellerin Daniela Larcher, in Vorarlberg geboren, lebt in Wien. Unter ihrem Pseudonym Alex Beer gelingt ihr mit der aktuellen Krimi-Reihe – Untertitel Ein Fall für August Emmerich – Spannung der Extra-Klasse!

Der zweite Reiter, Bd. 1

Kommissar August Emmerich ist kein 007-Wunderwuzzi, nein, ein „Normalo“ mit Stärken und Schwächen, der freilich in schier aussichtslosen Situationen gewieft und tatkräftig zur Hochform aufläuft. Was diese Krimi-Reihe aus der Krimi-Überfülle herausragen lässt, ist Zeit und Ort der Handlung.

Die Kriminalfälle passieren im kriegsgebeutelten Wien kurz nach Ende des 1. Weltkrieges. Alex Beer muss die Geschichte dieser betrüblichen Jahre gut studiert haben.  Anschaulich und nahegehend lässt sie ihre Haupt-und Nebenpersonen in der Not der Nachkriegszeit ihren Alltag mühsam mehr oder weniger bewältigen. Jeder Band ist für sich ein abgeschlossener Fall, aber die Fälle in der richtigen Abfolge zu lesen, bietet zusätzlichen Reiz. Läuft da im Hintergrund doch eine bewegende Liebesgeschichte des Kommissars mit, der man ein gute Wendung wünscht. Und wenn Emmerich den Fall klären kann und  Ärgstes überlebt, lässt das auf Fortsetzung hoffen.

Die weiteren Bände: „Die rote Frau, Bd.2“ und „Der dunkle Bote“, Bd.3

Das schwarze Band, Bd.4, erscheint voraussichtlich im Mai.

Bd.3 Der dunkle Bote wurde mit dem Leo-Perutz-Preis für Wiener Kriminal-Literatur 2019 ausgezeichnet. Nach Jury-Meinung ist dieser Krimi der bisherige Höhepunkt im Schaffen von Alex Beer.

Ich kenne bisher nur Bd.1 und 2, sie zählen für mich zu den besten Krimis der letzten Jahre. Deshalb die große Hoffnung, dass vielleicht der Osterhase Band 3… (Anmerkung der Redaktion: Lieber Josef – wenn nicht bringen wir ihn dir vorbei. Denn durch unsere Schuld wusste der Osterhase ja von nix und kann zurecht sagen: Mein Name ist Hase, ich weiß von nix… )

Die Buchdaten: Alex Beer, Krimi-Reihe Ein Fall für August Emmerich, gelesen als Taschenbuch, Vrlg. Blanvalet, jeweils ca. 420 Seiten

Moosdorf Live

Mein Name ist Christian Spanik. Ich bin der Moosdorfer Dorfchronist und verantwortlich für Inhalte und Konzepte der Moosdorfer Gemeindemedien wie Moosdorfer Bote, Moosdorf Live auf Facebook und Moosdorf Live im Internet unter der Adresse www.moosdorf.net

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