Von Bürmoos nach Lehrte und zurück nach Moosdorf – Luftreiniger für unsere Schule

Es war klar – wenn das Schuljahr los geht, wollten wir in Moosdorf gerüstet sein, den Schul-Alltag mit klassischem Unterricht zu sichern und dabei den Aufenthalt in der Schule für Schüler*innen und Lehrkräfte so angenehmen und sicher wie möglich zu machen. Darum startete die Aktion „Luftreiniger für die Klassen“.

Schon im Frühjahr, als unser Bürgermeister zurück war aus der Reha – nach seiner eigenen Covid-Erkrankung – war klar: Wir müssen uns vorbereiten auf den Schulstart im Herbst. Was muss, was kann in unserer Gemeinde gemacht werden, um für Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler alles so gut wie möglich vorzubereiten? Präsenz-Unterricht sichern war dabei ein ganz zentrales Thema. Sichern heißt in diesem Zusammenhang zwei Sachen: Einerseits sicherstellen, dass der Unterricht stabil und so lange wie möglich in Präsenz stattfinden kann, um die Eltern zu entlasten. Und auf der zweiten Seite: Maßnahmen zu ergreifen, damit das Ganze so sicher wie möglich ist in Sachen Gesundheit für alle die sich in den Klassenräumen aufhalten. Lüften alleine ist da nicht die Antwort die die Gemeinde geben wollte.

Jürgen Haas aus Moosdorf informierte unseren Bürgermeister von den neuen Luftreinigern die zum Teil in Bürmoos gebaut werden.

„Darum war das Thema Luftreiniger ganz schnell auf der Agenda.“, erzählt uns Bürgermeister Manfred Emersberger am Tag der Übergabe der Luftreiniger durch die Firma Miele. Das besondere daran: Die Geräte entstehen zum Teil bei uns in der Region. Um genau zu sein kommen Teile aus Bürmoos. Vom dortigen Miele-Werk. „Jürgen Haas, der bei Miele arbeitet hatte mir erzählt, dass dort jetzt Teile für solche mobile Luftreiniger gefertigt werden. So kam der Kontakt zustande.“, erläutert unser Bürgermeister. „Das haben wir dann im Gemeindevorstand besprochen und so schnell entscheiden können.“ Das war auch gut so, denn Moosdorf gehörte damit zu den frühen Kunden und konnte so die Lieferung rechtzeitig zum Schulbeginn sichern.

Der Miele-Chef aus Bürmoos kam persönlich zur Übergabe

Der Chef des Werkes kam auch extra aus Salzburg zur Übergabe. „Das ist mir auch ein persönliches Anliegen gewesen, einem Kunden der uns so nahe ist und wo auch noch einer unserer Mitarbeiter lebt, zu besuchen und die Übergabe zu machen.“, sagt uns Dr. Hendrik Wermers, seines Zeichens Geschäftsführer des Werkes in Bürmoos.

Bei der Übergabe: Miele Werkschef Wermers, Bürgermeister Manfred Emersberger und Gemeinderat Franz Vogl (Obmann Schul-Ausschuss)

„Bestimmte Teile werden hier bei uns hergestellt. Die gehen dann an unser Werk im deutschen Lehrte und von dort aus kommen die fertigen Systeme zu den Kunden. In dem Fall nach Moosdorf – was mich persönlich natürlich sehr freut.“, ergänzt der Werks-Chef.

Die Systeme gibt es noch gar nicht solange bei Miele, erklärt uns Wermers. Miele hat natürlich viel Erfahrung mit solchen Systemen aus anderen Zusammenhängen, aber gezielt für öffentliche Räume so etwas zu bauen, ist ja schon etwas ganz anderes.

Leicht zugänglich – aber abschließbar damit nichts aus Versehen verstellt wird. Die Regel-Technik der Luftreiniger im Bodenbereich ist mit einem Schloss gesichert.

„Es mussten einfach viele Dinge bedacht werden, die bei diesem Einsatz speziell sind. Zum Beispiel muss die Technik abschließbar sein. Damit nicht Schüler aus Versehen etwas verstellen können. Oder auch das Thema Geräusch-Entwicklung. Die Luftreiniger sollen zwar das was in dem Raum stattfindet sicherer machen, aber dabei nicht stören…“

Wer mehr zu der Technik erfahren will: wir haben euch hier den Link zum Prospekt des Luftreinigers hinterlegt.

Hier findet Ihr ein Informations-PDF zum Luftreiniger von Miele

„Man merkt jetzt deutlich, dass die Schulen zum Beispiel in Deutschland massiv in Sachen Luftreiniger investieren. Die Stückzahlen die nachgefragt werden sind schon deutlich wachsend.“, gibt uns Wermers einen Einblick in die Entwicklung. Das sind nicht nur gute Nachrichten für Miele insgesamt, sondern auch für das Werk in Bürmoos und die Arbeitsplätze dort. Der Einsatz der Systeme ist aber natürlich viel breiter als nur in der Schule: Ob Freizeit und Kultur, ob Ladengeschäfte oder bei Ärzten, Anwälten und Notaren. Die Idee die Luft auf diese Weise besser von Virenlast zu befreien wird wohl bleiben.

Lüften und Luftreiniger – das sicherste Konzept

Einige Hintergründe zu den Luftreinigern und deren Entwicklung erläuterte der Geschäftsführer des Werkes in Bürmoos bei der Übergabe

Das Öffnen von Fenster und Türen ist auch mit Luftreiniger-System ein Teil des Konzeptes für die Sicherheit im Klassenzimmer. Aber die Unterstützung durch technische Maßnahmen ist eine wichtige weitere Komponente für „gute“ Luft, sagen die Experten von Miele. „Darum sind Luftreiniger wie der Miele AirControl eine optimale Lösung. Mit ihrer hochwertigen Filtertechnologie befreien sie die Innenraumluft von schädlichen Partikeln – nicht nur zeitlich punktuell wie beim Lüften, sondern kontinuierlich.“, schreibt das Unternehmen.

Laut Herstellerangaben haben die Untersuchungen eines externen Hygieneinstituts ergeben, dass sich bei einer Fensterlüftung alle 45 Minuten plus Einsatz eines Luftreinigers eine 2-fach geringere Aeorosolkonzentration erreichen lässt als bei alleiniger Fensterlüftung alle 20 Minuten.

So funktioniert das Filtersystem im Schema (Foto: Miele)

Fünf Filter sorgen im Miele AirControl für eine zuverlässige Umwälzung der Raumluft. Herzstück ist ein HEPA-Hochleistungsfilter H14, der laut Hersteller-Angaben mehr als 99,995 Prozent aller Schwebstoffe, Viren, Bakterien und Pilze auffängt. Nach jedem Betrieb setzt automatisch die thermische Inaktivierung von Erregern in den relevanten Bereichen ein. Die Luft, die den HEPA-Filter durchströmt, wird dabei auf etwa 70 °C erhitzt.

Übrigens: Über die Notwendigkeit zum Lüften wacht ein integrierter Sensor, der kontinuierlich den CO2-Gehalt in der Raumluft misst. Darüber hinaus ermöglicht der CO2-Sensor den CO2 Automatikbetrieb, bei dem die Luftleistung an die Luftqualität
angepasst wird und so. laut Miele, einen deutlich leiseren Betrieb als bei fixen Leistungseinstellungen ermöglicht.

Pünktlich zum Schulbeginn: Ein Luftfilter für jede Klasse

Weil alle zusammen geholfen haben, schnell entschieden werden konnte und alle Rahmenbedingungen passten konnte das Schuljahr in Moosdorf also perfekt starten, was das Thema Luftqualität betrifft.

Nun ist es an Schülern und Lehrern ein erfolgreiches Schuljahr zu gestalten – aber da sind wir in Moosdorf sehr zuversichtlich.

Moosdorf Live

Mein Name ist Christian Spanik. Ich bin der Moosdorfer Dorfchronist und verantwortlich für Inhalte und Konzepte der Moosdorfer Gemeindemedien wie Moosdorfer Bote, Moosdorf Live auf Facebook und Moosdorf Live im Internet unter der Adresse www.moosdorf.net

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.